Sparkassenakademie Bayern
Bildungsprodukt
5228  Gesprächsführung bei wirtschaftskriminellen Handlungen

Zielgruppe
Leiter Interne Revision; Mitarbeiter weiterer Fachbereiche, die Interesse an dieser Thematik haben

Ziele
Sie erlernen, wie Sie einen nicht kooperativen Gesprächspartner zu einer Aussage ermutigen.
Sie trainieren psychologische Techniken, mit denen Sie bei einem Zeugen die Erinnerungsleistung steigern und so die Anzahl korrekter Informationen erhöhen.
Sie lernen, wie Sie mit den Methoden forensischer Gerichtspsychologen zuverlässiger zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden und damit Glaubhaftigkeit von Aussagen besser beurteilen können.
Sie motivieren den Beschuldigten zu einem Geständnis, ohne ihm dabei die Verantwortung für sein Handeln abzunehmen.

Inhalte
1. Das Gesprächsklima - Die Aussagebereitschaft mit psychologischen Techniken fördern
2. Das Gedächtnis - Die fatalen Folgen falscher Fragen
3. Das 'kognitive Interview' nach Fisher/Geiselman als internationaler Standard der Zeugenbefragung
4. Die forensische Glaubhaftigkeitsbeurteilung anhand der sogenannten 'Realkennzeichen'
5. Die SUE-Taktik (Strategical Use of Evidence nach Hartwig/Granhag) als wirkungsvollste Beweiskonfrontation
6. Das Geständnis - Die RPM Technik und psychologische Heuristiken
7. Arbeitsrechtliches - Möglichkeiten und Grenzen
8. Umgang mit Widerstand - Handlungsempfehlungen für schwierige Gesprächspartner
9. Ethik - Professionell, fair und offen bleiben

Dozenten / Trainer
Henning Stuke, Kriminologe M.A

Hinweise
Das Seminar wird in 2020 wieder angeboten. Die Ausschreibung erfolgt im Herbst 2019.